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		<title>The New Adventures of Mr Stephen Fry &#187; Topic: Translating Fry</title>
		<link>http://www.stephenfry.com/forum/topic/translating-fry</link>
		<description>Just another bbPress community</description>
		<language>en-US</language>
		<pubDate>Thu, 23 May 2013 04:47:50 +0000</pubDate>
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			<title><![CDATA[Search]]></title>
			<description><![CDATA[Search all topics from these forums.]]></description>
			<name>q</name>
			<link>http://www.stephenfry.com/forum/search.php</link>
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		<item>
			<title>Phlizz on "Translating Fry"</title>
			<link>http://www.stephenfry.com/forum/topic/translating-fry#post-64262</link>
			<pubDate>Sat, 24 May 2008 22:53:23 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Phlizz</dc:creator>
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			<description>Just as a side question, if I understand correctly, Stephen Fry speaks (at least) several languages with some degree of proficiency.  Surely he would have read through the texts and perhaps even been asked to approve them if the translator wanted to do a good job of it?  Just a thought. Besides, of course it is always better to read a text in the original language but we can't all understand every language well enough to read in it so in that case, I think a good translation is better than not being able to read it at all.</description>
		</item>
		<item>
			<title>Soupy Twist on "Translating Fry"</title>
			<link>http://www.stephenfry.com/forum/topic/translating-fry#post-64252</link>
			<pubDate>Sat, 24 May 2008 19:17:49 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Soupy Twist</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">64252@http://www.stephenfry.com/forum/</guid>
			<description>Gerti, I again owe you an apology for not responding - I'm not well and things are exceedingly difficult at the moment. But I'll try and translate the next piece from our blog - say, till &#38;quot;Stop it at once.&#38;quot; - by the end of June.</description>
		</item>
		<item>
			<title>Soupy Twist on "Translating Fry"</title>
			<link>http://www.stephenfry.com/forum/topic/translating-fry#post-62678</link>
			<pubDate>Sun, 04 May 2008 16:27:20 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Soupy Twist</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">62678@http://www.stephenfry.com/forum/</guid>
			<description>Gerti, I've now found time to examine and admire your translation and give it its well-deserved praise. What I like most is the linguistic elegance you keep up throughout the text, whereas I tend to slip into more colloquial expressions from time to time. I don't see that we differ in context, so let me emphazise a few things I like especially:&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Das Phem ƒ sei das Gen der Prominenz, die Grundeinheit von Ruhm; seine einzige Funktion besteht darin, den als Wirt dienenden Massen m eine gegebene berühmte Persönlichkeit  x gewahr zu machen, und sich auf diese Weise zu replizieren. &#60;/blockquote&#62;&#60;br /&#62;
*applause* I couldn't think of a more eloquent way to translate this convoluted paragraph.&#60;br /&#62;
- Denn ein Phem wird durch Sprache weiter verbreitet, oder zutreffender, durch schriftliche oder verbale Äußerung.  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  :D&#60;br /&#62;
- sein grotesk schauderhaftes Sakra-Buch:   &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;    &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  (I refrained from using the German title, yet I've only now realised what wonderful puns can be made of it - Sakra!)&#60;br /&#62;
- dass er ein erzürntes Memo auf seine Belegschaft losjagte   &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;    &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  &#60;br /&#62;
and much more.&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
I've just noticed a little mistake in my translation in re: the Leonardo-Book: it should read &#38;quot;der namhafte&#38;quot; twice. See, I don't even know what the German translation makes of &#38;quot;renowned&#38;quot;. Is it &#38;quot;der renommierte&#38;quot;, as you suggested?</description>
		</item>
		<item>
			<title>Soupy Twist on "Translating Fry"</title>
			<link>http://www.stephenfry.com/forum/topic/translating-fry#post-62425</link>
			<pubDate>Thu, 01 May 2008 18:01:41 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Soupy Twist</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">62425@http://www.stephenfry.com/forum/</guid>
			<description>Sorry for keeping you waiting, Gerti :-//  Here is my translation of part 2 of Let Fame:&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
&#60;strong&#62;Das Phem&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Das Wort kombiniert die Wiederbelebung des griechischen Phems, dem Geist oder der Verkörperung von Ruhm (das römische Äquivalent wäre die Fama), und das Mem, wie es Richard Dawkins vorschlägt (besucht mal seine Webseite - ein toller Ort, intellektuell stimulierend, aber ohne Streitereien, ihr könnt auch ein cooles Atheisten-T-Shirt dort kaufen). Definieren wir das Phem f als Ruhm-Gen, die Grundeinheit von Ruhm. Es dient allein dazu, sich selbst zu replizieren, indem es das Wissen um eine bestimmte berühmte Person x in die Gedanken der Massen m pflanzt. Das Phem von x, f(x), verlangt nicht, dass man x mag, respektiert, bewundert oder überhaupt viel von ihm / ihr weiß, nur dass man seiner bewusst genug ist, um das Phem auf irgendeine Weise weiterzugeben. In der Tat würde ich sogar behaupten wollen, dass eine negative Einstellung zu x das Phem sogar mit größerer Kraft überträgt. Der Ruhm von jemandem, den man geringschätzt, oder der mit der Hand in der Kasse oder einem Strohhalm in der Nase oder mit seinem Schwanz in einer unangemessen fleischlichen Körperöffnung erwischt wird, überträgt sich schneller als der Ruhm von jemandem, der etwas Nützliches erfunden oder etwas Schönes erschaffen hat. Interessanterweise personifiziert das kollektive Unterbewusstsein der Griechen (das typischerweise genauso weise, poetisch und erkenntnisreich ist wie ihre bewusste Philosophie) Pheme mit vielzüngigem Klatsch, etwa so wie das Gerücht in den englischen Allegorien des 16. und 17. Jahrhunderten. Denn ein Phem wird durch Sprache weitergetragen, oder genauer, durch Äußerung, sei sie geschrieben oder gesprochen. Ich überlasse das mathematische Modell und seine Darstellung nun klügeren Köpfen als meinem, aber ich zweifle nicht daran, dass man eine deskriptive Formel herleiten kann, die uns Einblick zu gewähren vermag, wie Pheme durch die Zeit und über die Völker hinweg ihre Wirkung entfalten.&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
&#60;strong&#62;Weitere Charakteristika von Ruhm&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Eine gute Metapher für Ruhm ist das Vergrößerungsglas. Es vergrößert (das sagt schon der Name) und deckt Schwächen genauso auf wie Stärken. Die Mitesser und schmutzigen Poren sind für jedermann gut zu erkennen. Wie eine Lupe kann der Ruhm verzerren, auf den Kopf stellen und (mit dem von hinten einfallenden Blick der Öffentlichkeit) das Licht zu einem schrecklichen Hitzestrahl bündeln, der den Gegenstand verbrennt, bis er zu einem Nichts verschrumpelt ist.&#60;br /&#62;
In einigen Berufen ist Ruhm ein Nebenprodukt, etwas Zufälliges, eine &#38;quot;Methode, die Punktzahl anzuschreiben&#38;quot;. Ist man ein brillianter Cricket-Spieler, einer der besten der Welt, dann kennen einen vielleicht 2 Milliarden Menschen. Noch mehr, wenn man ein erfolgreicher Fußballer ist. Bestenfalls eine Viertelmilliarde Menschen kennt einen, wenn man ein erfolgreicher American Football Spieler ist, aber mindestens 5 Milliarden kennen einen, wenn man ein American Football Spieler ist, der des Mordes an seiner Frau und ihres Liebhabers angeklagt ist. Das OJ - Phem hat sich tief in uns eingegraben und wird, so steht zu vermuten, noch lange Zeit im Umlauf bleiben. Indes, so dachte die Gesellschaft auch vom Skandal um Roscoe 'Fatty' Arbuckle, der nun, wenn nicht eine abseitige Fußnote, sicherlich bei weitem nicht die cause célèbre des Jahrhunderts geworden ist, trotz seiner damaligen weitreichenden Bekanntheit.&#60;br /&#62;
Schreibt man Bücher, singt Lieder, spielt in Filmen, spricht die Nachrichten etc. etc., dann kommt der Ruhm als Folge weitverbreiteten Erfolges in diesen Bereichen so sicher, wie der Husten einen Bergarbeiter befällt. Wer Menschen in ausreichend beeindruckender Manier ermordet, entweder als Einzelperson oder als Staatsmann, dessen Name verbreitet sich auf diese Weise genauso. Selbstredend hat Ruhm nichts mit der Qualität des Erreichten zu tun. Dan Dingsbums, der den Leonardo Code oder was auch immer geschrieben hat, ist heute sehr bekannt, wird aber in 50 Jahren genauso unbekannt sein wie Rafael Sabatini oder James Hilton (obwohl diese mehr Ruhm verdienen als er). Tim Berners-Lee kennt man wahrscheinlich weniger als Bernard Lee (M in den frühen Bond-Filmen), in der Zukunft wird aber wohl das Gegenteil der Fall sein. Und so weiter.&#60;br /&#62;
Dan Wieauchimmer und sein geradezu grotesk schlechtes Leonardo-Buch ist für unser Thema freilich von Bedeutung. Normalerweise verbleibe ich bei jedem Bestsellerroman, wie schlecht  auch immer er sein mag, länger als ich es bei seinem getan habe. In seinem Fall wusste ich aber vom allerersten Wort an, dass ich es hier mit einem völlig uninteressanten Schriftsteller ohne jegliches Verständnis, Scharfsinn, Intellekt oder Talent zu tun habe. Ein Tölpel von monumentaler Unfähigkeit. Das erste Wort, ist es zu glauben, ist &#38;quot;der angesehehe&#38;quot;. &#38;quot;Der namhafte Symbologe Henry Titfeather...&#38;quot; oder irgendein ähnliches Gewäsch, so fängt dieses grauenvolle Buch an. Wie fängt man überhaupt an, jemandem zu erklären, dass man einen Roman nicht damit einleitet, den Lesern zu erzählen, jemand sei &#38;quot;namhaft&#38;quot;? Man sagt es nicht, man zeigt es.&#60;br /&#62;
Lord Reith, der Gründer der BBC, soll der Legende nach nach einer Sendung, in der jemand als &#38;quot;der berühmte Anwalt&#38;quot; beschrieben wurde, ein verärgertes Memo an seine Redaktion herausgefeuert haben. Dieses las sich ungefähr so: 'Das Wort BERÜHMT. Ist jemand berühmt, so ist es überflüssig, auf diese Tatsache hinzuweisen, denn wenn er es nicht ist, dann ist es eine Lüge. Das Wort wird innerhalb der BBC nicht verwendet.' Gib's ihnen, Schotte.</description>
		</item>
		<item>
			<title>fryfan20 on "Translating Fry"</title>
			<link>http://www.stephenfry.com/forum/topic/translating-fry#post-60773</link>
			<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 19:02:06 +0000</pubDate>
			<dc:creator>fryfan20</dc:creator>
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			<description>i have read the liar(de leugenaar) in dutch and it was verry good, i do want to read the origanal just to see if it is better  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_smile.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:)&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  i have also read the translation of making history (geschiedenis maken) that one was also verry good  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_smile.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:)&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt; </description>
		</item>
		<item>
			<title>Gertrude Susanne on "Translating Fry"</title>
			<link>http://www.stephenfry.com/forum/topic/translating-fry#post-60241</link>
			<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 14:39:35 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Gertrude Susanne</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">60241@http://www.stephenfry.com/forum/</guid>
			<description>&#60;strong&#62;Let Fame&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
(Part 2)&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
&#60;strong&#62;Das Phem.&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Hiebei würden eine Neuerstehung des griechischen Sinnbildes Pheme, des Geistes beziehungsweise der Verkörperung von Ruhm (römisches Pendant: Fama) und das von Richard Dawkins vorgeschlagene &#60;em&#62;Mem &#60;/em&#62; vereint (besucht doch seine Webseite – schönes Plätzchen, intellektuell stimulierend ohne aufwiegelnd zu sein, und man kann ein cooles Atheisten A T-Shirt erstehen). Das Phem ƒ sei das Gen der Prominenz, die Grundeinheit von Ruhm; seine einzige Funktion besteht darin, den als Wirt dienenden Massen &#60;em&#62;m&#60;/em&#62; eine gegebene berühmte Persönlichkeit &#60;em&#62; x&#60;/em&#62; gewahr zu machen, und sich auf diese Weise zu replizieren. Das Phem x, ƒ(x) verlangt nicht, dass Ihr &#60;em&#62;x &#60;/em&#62; mögt, sie respektiert, verehrt oder vielleicht viel über sie wisst, sondern nur, dass Ihr Euch derer ausreichend gewahr seid, um das Phem in irgendeiner Art und Weise weiter zu tragen. Ich würde vielmehr noch nahe legen, dass eine negative Haltung gegenüber &#60;em&#62;x &#60;/em&#62; die Verbreitung des Phems sogar noch verstärkt. Der Ruhm Jemandes, der mit Verachtung geschlagen ist, oder den man mit der Hand in der Kasse, dem Strohhalm in der Nase oder seinem Pimmel in einer unziemlichen Körperöffnung erwischt, verbreitet sich rascher als der Ruhm Jemandes, der etwas Nützliches erfunden oder etwas Schönes kreiert hat. Interessanterweise ist für das kollektive Unbewusste der Griechen (typischerweise ebenso weise, poetisch und aufschlussreich wie ihre Bewusstseinsphilosophie) Pheme die Personifizierung von Klatsch mit zahlreichen Zungen, eher so wie Rumor unter den Allegorien im England des 16. und 17. Jahrhunderts. Denn ein Phem wird durch Sprache weiter verbreitet, oder zutreffender, durch schriftliche oder verbale Äußerung. Ich überlasse die mathematische Modelldarstellung und Notation helleren Köpfen als dem meinigen, bezweifle allerdings keineswegs, dass irgendeine deskriptive Formel hervorgebracht werden kann, die uns erkennen lässt, wie Pheme im Laufe der Zeit und über Bevölkerungen hinweg wirken.&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
&#60;strong&#62;Weitere Merkmale des Ruhms.&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Als gute Metapher für Ruhm bietet sich das Vergrößerungsglas. Es vergrößert (wie der Name schon besagt) sowohl Makel als auch Qualitäten. Mitesser und unreine Poren sind für alle gut sichtbar. Wie ein Vergrößerungsglas ist Ruhm in der Lage zu verzerren, auf den Kopf zu stellen und (durch den von hinten einfallenden Schein der allgemeinen Bekanntheit) das Licht zu einem schrecklichen Hitzestrahl zu fokussieren, der die Person bis zum Nichts schrumpeln lässt.&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Bei manchen Berufen entsteht Ruhm nebenbei, als Zufallsprodukt, als „Beliebtheitsmesser“. Wenn Du ein exzellenter Cricket-Spieler bist, einer der Weltklasse, dann könnten bis zu zwei Milliarden Leute wissen, wer Du bist. Sogar noch mehr, wenn Du erfolgreicher Fußballer bist. Maximal eine Viertel Milliarde wird Dich kennen, wenn Du beim &#60;em&#62;Amerikanischen Football &#60;/em&#62;Erfolge verzeichnest, jedoch werden Dich mindestens 5 Milliarden kennen, wenn Du ein Amerikanischer Fußballer bist, der des Mordes an seiner Frau und deren Liebhaber beschuldigt wird. Das OJ Simpson-Phem hat sich tief in uns allen eingenistet und wird vermutlich auch noch für lange Zeit im Umlauf bleiben. Allerdings dachte dies die Gesellschaft auch über den Roscoe „Fatty“ Arbuckle-Skandal, der heutzutage zwar vielleicht kein unbedeutendes Randereignis, aber doch sicherlich nicht gerade die &#60;em&#62;Cause célèbre &#60;/em&#62;des Jahrhunderts darstellt, obwohl dieser Fall seinerzeit erschütternde Berühmtheit erlangte.&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Bei Buchautoren, Liedersängern, Filmschauspielern, Nachrichtensprechern etc., etc. stellt sich aufgrund des Publikumserfolgs in diesen Bereichen die Berühmtheit ebenso sicher ein wie bei Minenarbeitern der Husten. Wenn du in ausreichend beeindruckendem Ausmaße Leute ermordest, entweder als Einzelperson oder als politischer Führer, wird dein Name ebenfalls in aller Munde sein. Dass Ruhm nichts mit der &#60;em&#62;Qualität &#60;/em&#62;deiner Leistung zu tun hat, versteht sich von selbst. Dan Soundso, der Sakrament oder wie immer das hieß, schrieb, ist zwar jetzt ziemlich bekannt, jedoch wird man ihn in fünfzig Jahre genauso wenig kennen wie Rafael Sabatini oder James Hilton (die allerdings mehr Ruhm verdienen als er es jemals tat). Tim Berners-Lee mag weniger bekannt sein als Bernard Lee („M“ in den frühen Bond-Filmen), dies könnte sich jedoch in Zukunft genau umkehren. Und so weiter.&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Allerdings sind Dan Dingsbums und sein grotesk schauderhaftes Sakra-Buch für unser Thema sehr wohl von Relevanz. Normalerweise halte ich es mit jedem Bestseller-Roman, wie mickrig er auch sein mag, länger aus als mit dem seinigen. Aber ich wusste in seinem Fall beim &#60;em&#62;allerersten Wort&#60;/em&#62;, dass es sich hier um einen Schreiberling von Null Interesse, Null Einblick, Null Verstand, Null Verständnis und Null Fähigkeit handelte. Ein Stümper von imposanter Inkompetenz. Das erste Wort, man mag es kaum glauben, lautet „renommiert“. „Der renommierte Symbologe Henry Titfeather...“ oder so ähnlicher Schmus ist die Einleitung zu diesem grauenhaften Buch. Wie kann man jemandem auch nur &#60;em&#62;ansatzmäßig &#60;/em&#62;beibringen, dass man eine fiktive Geschichte nicht damit beginnt, seinen Lesern zu erzählen, dass eine Person „renommiert“ ist? Man &#60;em&#62;zeigt &#60;/em&#62;es, aber man sagt es nicht.&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Von Lord Reith, dem Gründer der BBC, wird erzählt, dass er ein erzürntes Memo auf seine Belegschaft losjagte, nachdem in einer Sendung irgendjemand als „der berühmte Anwalt“ beschrieben wurde. Das Memo lautete wie folgt: „Das Wort BERÜHMT. Falls eine Person berühmt ist, so erübrigt es sich, darauf hinzuweisen, falls sie es nicht ist, dann handelt es sich um eine Lüge. Das Wort ist innerhalb der BBC nicht zu verwenden.“ SO verklickert man das den Leuten, als guter Schotte.</description>
		</item>
		<item>
			<title>Gertrude Susanne on "Translating Fry"</title>
			<link>http://www.stephenfry.com/forum/topic/translating-fry#post-58531</link>
			<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 15:03:28 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Gertrude Susanne</dc:creator>
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			<description>I am such an idiot, and a blind one to boot ... you´re absolutely right, Soupy, oh I´m glad it´s still there   &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  &#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Yes, excellent idea, let´s go for a shorter section, but I´ll submit mine by mid-April, if you don´t mind...&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Ooh, what a good team for Fry-translations we would be! &#60;/blockquote&#62;&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Indeed *sigh*</description>
		</item>
		<item>
			<title>Soupy Twist on "Translating Fry"</title>
			<link>http://www.stephenfry.com/forum/topic/translating-fry#post-58526</link>
			<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 14:26:49 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Soupy Twist</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">58526@http://www.stephenfry.com/forum/</guid>
			<description>Gerti I bear good tidings: I just checked the site - it's not gone, it's for some reason just not listed in the left-hand menue. In Categories / Blessays all blessays are shown, scroll down, and &#38;quot;Let Fame&#38;quot; is right under &#38;quot;I Give Up&#38;quot;  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  &#60;br /&#62;
I also wanted to apologise for my mega-late response to your kind remarks regarding my translation :-//  :-//  :-// Ooh, what a good team for Fry-translations we would be! &#60;br /&#62;
What with your holiday and overall busy schedule, how about a shorter section this time? How about from &#38;quot;The Pheme&#38;quot; to &#38;quot;Scottish guy&#38;quot; by the end of April?</description>
		</item>
		<item>
			<title>Gertrude Susanne on "Translating Fry"</title>
			<link>http://www.stephenfry.com/forum/topic/translating-fry#post-58445</link>
			<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 13:58:26 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Gertrude Susanne</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">58445@http://www.stephenfry.com/forum/</guid>
			<description>Soupy, I´ve just realised that &#38;quot;Let Fame&#38;quot; has disappeared from the Blogs Site   &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_eek.gif&#38;quot; title=&#38;quot;8-O&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;    &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_eek.gif&#38;quot; title=&#38;quot;8-O&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  &#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
For a milli-second I thought it had something to do with our little exercise here, but that can´t be the case surely... &#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
probably some system-inherent algorithm that deletes blog entries after six months - I wonder whether this is what Mr Fry had in mind   &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_confused.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:?&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  &#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
I just loved this one photograph of the sunset embedded in one of his blogs - sooo beautiful - and now it´s gone  :'(  :'(  :'(</description>
		</item>
		<item>
			<title>Gertrude Susanne on "Translating Fry"</title>
			<link>http://www.stephenfry.com/forum/topic/translating-fry#post-57427</link>
			<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 18:07:23 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Gertrude Susanne</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">57427@http://www.stephenfry.com/forum/</guid>
			<description>Oh, Soupy Twist, I´ve read your translation with utmost interest (even though I first wanted to ask you to bear with me until tomorrow because I´ve had a bit of a rough day... but then I got totally hooked!)&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Here a few renditions I absolutely LOVE:&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
- not to use Blessay is commendable!!! To think of a pun - that actually works in this context - is splendid!!! You should be so proud of yourself   &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  &#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
-	Serverprobleme hingenommen habt..&#60;br /&#62;
-	über die Sache des Ruhms nachgesonnen   &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  &#60;br /&#62;
-	entrückt – what a lovely word, I wish I had thought of it   &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  &#60;br /&#62;
-	Eröffnungsmonolog, Sprechgesang &#60;br /&#62;
-	missgünstige Langweiler – missgünstige   &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  &#60;br /&#62;
-	aber das ist ein völlig anderer Punkt. - This is sooo good!! *Speedy Gonzales type of cheering*  X-D &#60;br /&#62;
-	leidige Cliché wiederholt ... better than abgedroschen&#60;br /&#62;
-	Ruhm lebt in unseren Köpfen und ist deshalb unsere Schuld, nicht ihre, wenn man überhaupt von Schuld sprechen kann. *more cheers*&#60;br /&#62;
-	während man mir vorwerfen kann, den Wunsch zu haben, jeder in Großbritannien möge mir zehn Pfund schicken, ist ein solcher Wunsch sinnlos, solange andere ihn mir nicht erfüllen. *ear-splitting cheers*&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Welch schreckliche Aussage. Ich meine das wirklich: There our translations differ again. &#38;quot;What an ugly sentence&#38;quot; - I interpreted this as relating to the complicated structure of the sentence which he then explains in simpler words.&#60;/blockquote&#62;&#60;br /&#62;
I was struggling with “the ugly sentence” BIG TIME, because I was not sure what Mr Fry was referring to! I even thought of  “sentence” as in “judgement”, i.e. those famous people being sentenced to a life in the public eye.  :-// &#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Und so bringt das Dreherchen der Zeit seine gerechte Vergeltung herbei ! &#60;/blockquote&#62;&#60;br /&#62;
Not my words, Soupy, it´s the German rendition of the quotation from Twelfth Night  (to be found on same website). If I had had time, I would have popped into some bookstore to see whether those little yellow booklets came up with something less stilted   &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:-D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  &#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Well, now that our translating muscles have been warmed up again, let´s fix a date for the next installment  (plus its length)  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_cool.gif&#38;quot; title=&#38;quot;8)&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  &#60;br /&#62;
(April is only a short month for me, as I´ll be spending the second half in Berlin attending a seminar, followed by one week´s holiday in the UK ...  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_smile.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:)&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  )</description>
		</item>
		<item>
			<title>Soupy Twist on "Translating Fry"</title>
			<link>http://www.stephenfry.com/forum/topic/translating-fry#post-57397</link>
			<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 12:49:37 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Soupy Twist</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">57397@http://www.stephenfry.com/forum/</guid>
			<description>As predicted, I'm thoroughly impressed by your translation and there are many things I want to praise (though I cannot mention all of them) :&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
- While I chose a more informal and colloquial style and kept almost too close to the original you developed a more independent text which still conveys the original. Splendid!&#60;br /&#62;
- Ausnahmefehler, Hacking- und Cracking-Dienste  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt; &#60;br /&#62;
- seems we both used the same online translation of 'Love's Labour's Lost'. There must be several others, but I think this one isn't too bad.&#60;br /&#62;
- Und so bringt das Dreherchen der Zeit seine gerechte Vergeltung herbei: Very nice  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  &#60;br /&#62;
- Burger-Schupfer:  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  :D  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt; &#60;br /&#62;
- darum geht es bei der Phantasie – die Fähigkeit, in das Bewusstsein und das Erfahrungsgut anderer einzudringen: *applause*&#60;br /&#62;
- obwohl Gott und die Welt davon besessen ist: of course! &#60;br /&#62;
- starke räumliche Begrenztheit - contingent: this is where our texts differ. I chose 'zufällig', probably 'bedingt' or 'abhängig' would have been better. i think that he meant that fame entirely depends on external factors, as he explains in the following paragraph. Not absolutely sure, though.&#60;br /&#62;
- the whole Johnny Carson-sentence: *applause* - I struggled to fit the sentence into a German structure.&#60;br /&#62;
- Obwohl es sich dabei um ein gänzlich exogenes Konstrukt handelt, das durch das Wissen Dritter um eine bestimmte Person definiert ist, sind sie außerstande, den ihrem Wissen entspringenden Ruhm abzulegen beziehungsweise abzuschalten.  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt; &#60;br /&#62;
- Welch schreckliche Aussage. Ich meine das wirklich: There our translations differ again. &#38;quot;What an ugly sentence&#38;quot; - I interpreted this as relating to the complicated structure of the sentence which he then explains in simpler words.&#60;br /&#62;
- Also ja nicht an einen gelben Pandabären denken. Und schon spukt Euch ein derartiges Wesen im Kopf herum.  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  &#60;br /&#62;
- Es ist zwecklos, wenn alle auf dem abgedroschenen Cliché herumreiten   &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  &#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
All in all the blessay is much more challenging than simple reading suggests. I'm looking forward to the rest (and the following blessays - we won't run out of Fry texts any time soon)  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt; </description>
		</item>
		<item>
			<title>Soupy Twist on "Translating Fry"</title>
			<link>http://www.stephenfry.com/forum/topic/translating-fry#post-57389</link>
			<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 10:07:11 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Soupy Twist</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">57389@http://www.stephenfry.com/forum/</guid>
			<description>&#60;strong&#62;Mag Ruhm&#60;br /&#62;
&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
Erstens. Ein dickes Danke an alle von Euch*, dass Ihr die Serverprobleme hingenommen habt, mit denen die Ankunft meines ersten blog essays - oder &#38;quot;Schreibblog&#38;quot;*** -, wie ich ihn grässlich zu nennen bevorzuge, einherging. Ich danke Euch allen für Eure Vorschläge, Ratschläge, Links und Kommentare. Ich kann nicht auf alle vorgebrachten Punkte antworten, aber ich möchte zum einen sagen, dass ich a) mit dem iSync plugin der Nokia E series einfach nichts anfangen kann, genauso wenig wie mit allen Angeboten Dritter. &#38;quot;Unerwarteter Fehler&#38;quot;. Ich werde warten, bis Missing Sync mit einer Lösung aufwartet, was ja längst überfällig ist; und b) nein, ich will mein iPhone weder gehacked noch aufgebrochen haben, aber danke für das Angebot. Wir werden vielleicht etwas später zum fachidiotischen Teil meines Lebens zurückkehren.&#60;br /&#62;
Während dieser Schreibblog in anderer Hinsicht völlig anders ist, ist er auch unverantwortlich und unverzeihlich weitschweifig. Tut mir leid, anscheinend bin ich nicht fähig, mich kurz zu fassen. Ich rate Euch daher, dass Ihr ihn Stück für Stück lest. Oder druckt ihn aus und hebt ihn Euch für einen verregneten Tag oder eine aufsässige Gemütsregung auf. Ich will versuchen, herkömmlichere blogs à la &#38;quot;Liebes Tagebuch&#38;quot; zu schreiben, wenn Euch das lieber ist, empfehle Euch aber, Euch auf eine Mischung zwischen lang und kurz einzustellen.&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
&#60;strong&#62;Diese Woche widme ich mich dem Ruhm...&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;em&#62;Mag Ruhm, den jeder sucht, solang' er lebt,&#60;br /&#62;
Leben in Schrift auf unserm erznen Grabe.&#60;br /&#62;
&#60;/em&#62;Ich habe über die Sache des Ruhms nachgesonnen, seit ich jung genug war, um Valerie Singleton und die Queen auseinanderhalten zu können (eine Erklärung für Amerikaner und andere Nicht-Briten: Die eine ist eine entrückte, gottgleiche, autokratische Person von beeindruckendem Charisma und Charme, die andere ist eine konstitutionelle Monarchin und wurde jüngst im Film dargestellt von Helen Mirren).&#60;br /&#62;
Im folgenden Schreibblog will ich folgende Fragen ansprechen:&#60;br /&#62;
- ist Ruhm wirklich etwas, &#38;quot;den jeder sucht, solang er lebt&#38;quot;?&#60;br /&#62;
- Wessen Schuld ist Ruhm?&#60;br /&#62;
- Können wir ein Ruhm-Mem postulieren?&#60;br /&#62;
- Wie ist es, berühmt zu sein, Stephen?&#60;br /&#62;
- Was sind die schlechten Seiten des Berühmtseins?&#60;br /&#62;
Das Zitat, mit dem ich begonnen habe, ist so fest in mein Gedächtnis eingebrannt, dass ich es nicht nachschlagen muss: Es steht am Anfang von &#38;quot;verlorene Liebesmüh&#38;quot;**. Als ich vor fast 30 Jahren in einer Studentenaufführung mitspielte, gab Hugh Laurie den König von Navarra und war unfähig, diese ersten Verse vorzutragen ohne zu loskichern. Was ihn dazu brachte, war der Augenkontakt mit Paul Schlesinger, der den Berowne spielte. Solche Dinge passieren auf der Bühne; ich erinnere mich, dass ich ein ähnliches Problem mit John Gordon Sinclair hatte - die einzige Möglichkeit, einige Szenen in The Common Pursuit bewältigen zu können, war, voneinander wegzuschauen. Es ist etwas Chemisches, wie eine (meist) gutartige Allergie, unmöglich zu erklären oder vorauszusagen. Hugh Laurie zumindest hatte es mit Paul Schlesinger richtig erwischt, und zwar so sehr, dass die zermürbte Regisseurin Brigid Larmour gezwungen war, alle Lords den Eröffnungsmonolog tutti intonieren zu lassen wie einen Sprechgesang oder einen Eid, um die Aufmerksamkeit von dem Gelächter abzulenken.&#60;br /&#62;
Brigid Larmour ist heute die künstlerische Leiterin des Watford Theaters, Paul Schlesinger ist Unterhaltungsschef bei BBC Radio und Hugh Laurie ist irgendwo in der Versenkung verschwunden. Wie doch der Strudel der Zeit Rache mit sich bringt. Ich spielte übrigens Don Armado, einen Charakter mit der besten Beschreibung in allen Besetzungen bei Skakespeare: Er ist &#38;quot;Don Armado, ein wunderlicher Spanier&#38;quot;. Nur dass ich Don Armado, ein wunderlicher Mexikaner war, denn...oh, das ist eine ganz andere Geschichte.&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
&#60;strong&#62;Intro&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
Für das meiste, was nun folgt, wäre es nicht schlecht, wenn Ihr Euch selbst berühmt macht. Der meiste Erfolg im Leben rührt von der Fähigkeit, in die Schuhe eines anderen schlüpfen zu können: die Schuhe eines Prinzen oder Armen, eines Diktators oder Idioten, eines Bürgermeisters oder Burgerwenders, unabhängig von Schulabschluss, Status oder Ansehen; das ist, was Imagination bedeutet: die Fähigkeit, das Bewusstsein zu durchbrechen und ein anderes zu erfahren. Vielleicht ist das das bestimmende Charakteristikum eines Künstlers. Statt nun Ruhm von &#60;em&#62;außen &#60;/em&#62;zu betrachten, was wir ja alle können (immerhin sind nur die Mitglieder der königlichen Familie als Berühmtheiten &#60;em&#62;geboren&#60;/em&#62;), versucht in den folgenden Abschnitten, Ruhm von &#60;em&#62;innen&#60;/em&#62; zu betrachten. Diesen Vorschlag mache ich nicht, weil ich der Meinung wäre, dass berühmte Leute besonderes Verständnis oder Mitgefühl bräuchten. Ich vermute nur, dass vieles von dem, was ich unten schreibe, so mehr Sinn hat. Und außerdem, ist das nicht die beste Art und Weise, etwas zu lesen? Sicher betrachten nur missgünstige Langweiler und verbitterte Egoisten alles von ihrem Standpunkt aus, oder?&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Ruhm. Peinlich darüber zu reden, weil die ganze Nation / Welt davon besessen ist. Er ist eine der wenigen scheinbar erstrebenswerten menschlichen Eigenschaften, die... nein, was rede ich denn...er ist keine &#60;em&#62;Eigenschaft&#60;/em&#62;. Nicht wie Mut, Mitleid, Freundlichkeit, Stärke, Schönheit oder Geduld; oder auch Faulheit, Unehrlichkeit, Gier oder Grausamkeit. Was am Ruhm anders ist, was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass er so zufällig ist. Ist man tolerant, stark und weise, so ist man tolerant, stark und weise, ganz egal wo auf diesem Planeten man sich an dem Tag befindet. Man wird nicht bigottisch, schwach und verblödet, sobald man einen Kontinent überquert. Berühmtheiten indes können völlig unbekannt werden, sobald sie ihr Heimatland verlassen. Nur die Weltberühmtheiten sind überall berühmt, und davon gibt es nur sehr wenige. Über Mohammed Ali wurde behauptet, er sei so berühmt wie überhaupt ein Mensch je sein könne, das gleiche hieß es über Charlie Chaplin und Elvis. Und heute? Osama bin Laden? Michael Jackson? Robbie Williams kann in Los Angeles umherlaufen, ohne erkannt zu werden; angeblich war Johnny Carson jedesmal so überrascht / verärgert / gekränkt darüber, dass er, wenn er sich denn (wie etwa regelmäßig zu Wimbledon) mal blicken ließ, in London völlig unbehelligt blieb, dass er das britische Fernsehen dazu veranlasste, seine Tonight Show zu einem nachgelassenen Preis auszustrahlen. Martha Stewart kann unerkannt in der Londoner Tube unterwegs sein, nicht aber in einer amerikanischen U-Bahn. Und so weiter. Was mich betrifft, so habe ich fast keinerlei Bedeutung in Italien, scheine jedoch eine Saite in Russland zu berühren. Fragt nicht.&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Ruhm hat diese ungewöhnliche Eigenart. Er existiert nur in den Gedanken von anderen. Er ist keine innewohnende Eigenschaft, kein Merkmal oder Errungenschaft. Ruhm ist gänzlich ein äußeres Konstrukt, und auch wenn er durch die Kenntnis anderer Leute von einer bestimmten Person definiert ist, können diese keineswegs den Ruhm demontieren oder deaktivieren, den ihre Kenntnis ja erst erzeugt. Was für ein hässlicher Satz. Was ich sagen will ist folgendes: So sehr wir auch wollten, wir können niemanden unberühmt machen. Wir können jemanden verrufen machen, unmodern, berüchtigt, verachtet oder verlacht, aber je mehr wir dies tun, desto mehr vergrößern wir in Wirklichkeit dessen Ruhm. Ruhm ist eine Leistung des Gedächtnisses. Ich kann Euch ebenso wenig dazu bringen, beispielsweise Adam Sandler zu vergessen, wie ich anordnen kann, dass Ihr Jack the Ripper oder den Jolly-Green-Giant vergesst. In der Tat, jemanden, so wie ich es vorgeschlagen habe, dazu zu drängen zu vergessen ist mehr als sinnlos. Das ist wie die wohlbekannte Vorgehensweise, jemandem zu sagen, er solle nicht an etwas Bestimmtes und Sonderbares denken, einen gelben Pandabären zum Beispiel. Also, &#60;em&#62;denk nicht an einen gelben Pandabären&#60;/em&#62;. Da, das Bild eines solchen sitzt nun in deinem Kopf. Ruhm ist eine große Hüpfburg, die wir alle zu ihrer gegenwärtigen Größe aufgeblasen haben, indem wir die Namen der Berühmten hineingeatmet haben. Allein durch die Erwähnung &#38;quot;Adam Sandler&#38;quot; habe ich seinen Ruhm einen Kubikmillimeter weiter aufgeblasen. Er wird nur allmählich wieder in sich zusammenfallen, wenn sein Name niemals mehr genannt wird. Angesichts seiner Liste ekelhaft rührseliger Filme der letzten 5 Jahre (mit Ausnahme des wunderbaren Punch Drunk Love) kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, dass das gar keine so schlechte Idee wäre, aber das ist ein völlig anderer Punkt.&#60;br /&#62;
Denn Ruhm ist nicht dasselbe wie Reputation. Ruhm kann Reputation überflügeln, aber nicht umgekehrt. Zum Beispiel, während Kiplings Ruhm seit seinem Tod groß ist, schwankt seine Reputation, den einen Moment im Keller, den nächsten wieder auf der selben Höhe wie zu seinen Lebzeiten. Das selbe gilt, mehr oder weniger zufällig, für die Prae-Raphaeliten, Oliver Wendell Holmes und Bobby Darin. W.B Yeats ist heutzutage besser bekannt als Dornford Yates, und das wird wahrscheinlich so bleiben bis zum Jüngsten Tag. Vor zwei Generationen gab es für jeden, der von W. B. gehört hatte, hundert, die Dornford kannten und lasen. Bin ich denn der einzige, der beide mag?&#60;br /&#62;
Dies alles führt mich zu folgendem offensichtlichen Punkt: Es bringt nichts, wenn jeder ständig dieses leidige Cliché wiederholt, demzufolge x, y und z &#38;quot;nur berühmt sind, weil sie berühmt sind&#38;quot; - ihr Ruhm lebt in unseren Köpfen und ist deshalb unsere Schuld, nicht ihre, wenn man überhaupt von Schuld sprechen kann. Ich kann Jade Goody nicht dafür verantwortlich machen, dass ich ihren Namen kenne. Vielen Berühmtheiten kann man durchaus den Vorwurf, ehrgeizig dem Ruhm hinterherzurennen, ihn &#38;quot;zu suchen, solange sie leben&#38;quot;, wie in dem Zitat oben; doch während man mir vorwerfen kann, den Wunsch zu haben, jeder in Großbritannien möge mir zehn Pfund schicken, ist ein solcher Wunsch sinnlos, solange andere ihn mir nicht erfüllen. Es sind unsere Neugier, Bewunderung, Vergötterung, Neid, Wut, Ablehnung oder Besessenheit, die die Berühmten mit ihrem Ruhm auszeichnen; der einzige Weg, ihn ihnen wegzunehmen ist durch das Vergessen. Was ziemlich schwer ist. Und es bringt nichts zu sagen: &#38;quot;Es ist nicht meine Schuld, dass Abi  Titmus berühmt ist...es waren andere, die sie dazu gemacht haben.&#38;quot; Die bloße Äußerung dieses Satzes hat die Infektion weiter ausgebreitet, hat das Ruhm-Mem weitergetragen. Natürlich, die Medien, die Zeitungen, das Fernsehen und in der Tat auch das Internet sind sozusagen die Rohrleitungen, aber die Energie, die den Ruhm durch diese Leitungen treibt, stammt mehr vom Empfänger als vom Sender, es ist mehr ein Ansaugen als Hineinblasen.&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
*I'm sure if Mr Fry had written the text in German he'd have used an informal style. This is a blog entry, after all.&#60;br /&#62;
** I never liked the alternative German title &#38;quot;Liebes Last und Lust&#38;quot;, though I appreciate the attempt to keep the alliteration.&#60;br /&#62;
*** blessay - Schreibblog. Forgive me  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:-D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  I could have used blessay but I was looking for a German word that is a) a portmanteau like blessay and b) combines writing + blog. Schreibblog is c) a (weak) pun, there exists the German word &#38;quot;Schreibblock&#38;quot; (writing pad). &#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Not an easy but a very interesting text. I'll now take a deep breath, read your translation, Gerti, and utter my praise and admiration in a seperate post  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt; </description>
		</item>
		<item>
			<title>Soupy Twist on "Translating Fry"</title>
			<link>http://www.stephenfry.com/forum/topic/translating-fry#post-57264</link>
			<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 17:35:33 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Soupy Twist</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">57264@http://www.stephenfry.com/forum/</guid>
			<description>Wow, you're fast Gerti! I'm going to post my translation (not finished yet) some time during the next days. I won't read your text until then, though I confess it's a bit tempting  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_wink.gif&#38;quot; title=&#38;quot;;-)&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  It's a nice feeling to have the old translating muscles flexed again  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_smile.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:)&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt; </description>
		</item>
		<item>
			<title>Gertrude Susanne on "Translating Fry"</title>
			<link>http://www.stephenfry.com/forum/topic/translating-fry#post-57167</link>
			<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 18:12:15 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Gertrude Susanne</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">57167@http://www.stephenfry.com/forum/</guid>
			<description>&#60;strong&#62;Mag Ruhm&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Eingangs ein großes Dankeschön an Euch alle dafür, dass Ihr die mit der Ankunft meines ersten Blog-Essays, das ich auch schauderhafterweise als Blessay zu bezeichnen bevorzuge, einhergehenden Server-Probleme erduldet habt. Danke für all Eure Vorschläge, Tipps, Links und Kommentare. Ich kann nicht auf alle angesprochenen Punkte eingehen, merke allerdings an, dass (A) das iSync-Plugin der Nokia E-Serie einfach nichts ist für mich, genauso wenig etwaige Offerte Dritter. „Ausnahmefehler“. Ich harre aus bis Missing Sync mit ihrer Lösung aufwarten, was in Bälde sein wird; und (B) Nein, Hacking- und Cracking-Dienste gedenke ich für mein iPhone auch nicht in Anspruch zu nehmen, vielen Dank für das Angebot. Auf die computerfreakige Seite meines Lebens kommen wir vielleicht ein wenig später wieder zu sprechen. &#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Das vorliegende Blessay ist, wenngleich in mancherlei Hinsicht vollkommen andersartig, allerdings auch unerklärlicher- und unentschuldbarerweise weitschweifig. Tut mir leid. Anscheinend schaffe ich es nicht, mich kurz zu fassen. Weshalb ich Euch rate, es auf Raten zu lesen. Oder es auszudrucken und es sich später einmal zu Gemüte zu führen, wenn es sonst nichts Lesenswertes gibt oder mal gewisse Dinge ins Stocken geraten sind.&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Ich werde versuchen, legere Blogs im traditionelleren „Liebes Tagebuch“-Stil zu liefern, falls das eher nach Eurem Geschmack ist, aber lasst Euch hier von mir gesagt sein, Euch auf eine Mischung von kurzen und langen Blogs gefasst zu machen.&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
&#60;strong&#62;Diese Woche widme ich mich dem Thema Ruhm …&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
&#60;em&#62;Mag Ruhm, den jeder sucht, solang´ er lebt,&#60;br /&#62;
Leben in Schrift auf unserem erznen Grabe...*&#60;/em&#62;&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Mit der Angelegenheit Ruhm oder Berühmtheit habe ich mich auseinander gesetzt, seitdem ich alt genug war, um Valerie Singleton und die Queen auseinander halten zu können (zur Erläuterung für Amerikaner und andere Nicht-Briten: bei der einen handelt es sich um eine unnahbare, göttinenhafte, autokratische Frau von umwerfendem Charisma und Charm, bei der anderen um eine konstitutionelle Monarchin, die jüngst auf der Kinoleinwand von Helen Mirren verkörpert wurde).&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
In dem nachfolgenden Blessay werden einige Fragen behandelt:&#60;br /&#62;
· Ist Ruhm wirklich etwas, “den jeder sucht, solang´ er lebt”?&#60;br /&#62;
· Wer trägt Schuld am Ruhm?&#60;br /&#62;
· Können wir eine Art Berühmtheits-Mem postulieren?&#60;br /&#62;
· Wie ist es, berühmt zu sein, Stephen?&#60;br /&#62;
· Was ist das Schlechte am Berühmt-Sein?&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Das von mir eingangs angeführte Zitat hat sich derart in meiner Erinnerung eingebrannt, dass ich die Richtigkeit des Wortlautes nicht zu überprüfen brauche: es steht zu Beginn von Verlorene Liebesmüh**. Während meiner Teilnahme an einer Studentenaufführung vor fast 30 Jahren spielte Hugh Laurie den König von Navarra und war nicht imstande, diesen Eingangsvers von sich zu geben, ohne loszukichern; Auslöser dafür war der Blickkontakt mit Paul Schlesinger, der Berowne spielte. So etwas passiert nun mal auf der Bühne; ich erinnere mich, dass ich ein ähnliches Problem mit John Gordon Sinclair hatte – einige Szenen in „Verlorenes Glück“ schafften wir nur, indem wir den Blick voneinander abwendeten. Das hat mit Chemie zu tun, eine Art von (zumeist) gutartiger Allergie, die jeglicher Erklärung oder Voraussage entbehrt. &#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Auf jeden Fall hatte Hugh Laurie bei Paul Schlesinger ganz kräftig mit diesem Phänomen zu kämpfen. Und zwar so sehr, dass sich die geplagte Regisseuse Brigid Larmour gezwungen sah, die gesamte umstehende Lordschaft die Eröffnungsworte &#60;em&#62;tutti &#60;/em&#62;sprechen zu lassen, als Art Sprechchor oder Schwur, um von den Lachanfällen abzulenken. Brigid Larmour ist nunmehr künstlerische Leiterin des Watford Theaters, Paul Schlesinger ist Unterhaltungschef bei BBC Radio und Hugh Laurie ist in der Versenkung verschwunden. Und so bringt das Dreherchen der Zeit seine gerechte Vergeltung herbei. Übrigens spielte ich Don Armado, der unter allen Bühnencharakteren Shakespeares am besten beschrieben wird: Er ist „Don Armado, ein wundersamer*** Spanier“. Allerdings war ich Don Armado, ein wundersamer Mexikaner, da... aber das ist eine andere Geschichte.&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
&#60;strong&#62;Intro&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Ihr würdet gut daran tun, Euch von nun an vorzustellen, &#60;em&#62;berühmt &#60;/em&#62;zu sein. Erfolg im Leben zu haben gründet häufig darin, sich in die Lage anderer versetzen zu können: sich in die Rolle eines Prinzen oder Bettlers, Diktators oder Dummkopfs, Bürgermeisters oder Burger-Schupfers, ohne Rücksicht auf Rang, Namen oder Ansehen, hineinzudenken, darum geht es bei der Phantasie – die Fähigkeit, in das Bewusstsein und das Erfahrungsgut anderer einzudringen. Vielleicht zeichnet dieses Merkmal den Künstler aus. Versucht also im Verlauf der nachstehenden Ausführungen, Ruhm nicht von &#60;em&#62;außen &#60;/em&#62;zu betrachten, das schaffen wir alle (denn &#60;em&#62;von Geburt &#60;/em&#62;an berühmt sind ja doch bloß Familienmitglieder aus Königshäusern), sondern vielmehr von &#60;em&#62;innen&#60;/em&#62;. Ich schlage dies nicht deshalb vor, weil ich glaube, dass berühmte Leute besonderen Verständnisses oder Mitgefühls bedürfen, sondern weil ich vermute, dass Nachstehendes dann großteils mehr Sinn macht. Und ist dieser Ansatz bei der Lektüre denn nicht generell der beste? Bestimmt sehen doch nur scheelsüchtige Langeweiler und verbitterte Egoisten alles nur aus ihrer Sicht, oder  nicht?&#60;br /&#62;
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Ruhm. Darüber zu sprechen ist peinlich, obwohl Gott und die Welt davon besessen ist. Er stellt eine der wenigen, augenscheinlich erstrebenswerten menschlichen Eigenschaften dar, die... aber was rede ich da... er ist keine &#60;em&#62;Eigenschaft&#60;/em&#62;. Nicht so wie Mut, Barmherzigkeit, Güte, Stärke, Schönheit oder Geduld; oder aber auch Faulheit, Unehrlichkeit, Gier oder Grausamkeit. Von diesen unterscheidet sich Ruhm, wie ich gerade ausführen wollte, durch seine &#60;em&#62;starke räumliche Begrenztheit&#60;/em&#62;. Wenn man tolerant oder stark oder klug ist, dann ist man überall auf Erden an diesem Tag tolerant und stark und klug. Man wird beim Durchqueren eines Kontinents nicht plötzlich bigott, schwach und dumm. Allerdings kann es passieren, dass berühmte Leute in dem Augenblick, in dem sie ihrer Heimat den Rücken kehren, ein Dasein der Unbekanntheit fristen. Nur Leute von Weltruhm sind überall berühmt, und von denen gibt es herzlich wenige. Früher hieß es, dass Mohammed Ali menschenmöglichste Berühmtheit erlangt hatte, ebenso wie Charlie Chaplin und Elvis. Und wer wäre das heutzutage? Osama bin Laden? Michael Jackson? Robbie Williams kann unerkannt durch Los Angeles gehen; und von Johnny Carson erzählt man, dass es ihn derart überraschte/verärgerte/demütigte, dass seine regelmäßig zum Wimbledon-Tennistournier stattfindenden Besuche in London unbemerkt blieben, dass er dem britischen Fernsehen die Ausstrahlung seiner Tonight Show zu einem Sonderpreis einräumte. Martha Stewart kann unerkannt in der Londoner, jedoch nicht in der New Yorker U-Bahn fahren. Und so weiter. Was mich betrifft, so kennt man mich in Italien so gut wie überhaupt nicht, wohingegen ich in Russland sehr wohl Anklang zu finden scheine. Fragen Sie nicht....&#60;br /&#62;
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Ruhm besitzt diese ungewöhnliche Eigenschaft. Er existiert bloß in den Köpfen der anderen. Er stellt kein &#60;em&#62;intrinsisches &#60;/em&#62;Charakteristikum, Merkmal oder Verdienst dar. Obwohl es sich dabei um ein gänzlich exogenes Konstrukt handelt, das durch das Wissen Dritter um eine bestimmte Person definiert ist, sind sie außerstande, den ihrem Wissen entspringenden Ruhm abzulegen beziehungsweise abzuschalten. Welch schreckliche Aussage. Ich meine das wirklich. Wir schaffen es beim besten Willen nicht, jemanden den Ruhm abzusprechen. Wir sind in der Lage, sie als berühmt-berüchtigt, als aus der Mode gekommen, als verrufen, verachtet oder als Witzfigur hinzustellen, jedoch nimmt damit ihr Berühmtheitsgrad nur noch mehr zu. Ruhm hat etwas mit Erinnerungsvermögen zu tun. Ich kann Euch beispielsweise ebenso wenig dazu bringen, Adam Sandler zu vergessen wie ich Euch anschaffen kann, Jack the Ripper oder den Fröhlichen Grünen Riesen zu vergessen.  Wie ich bereits andeutete, ist es eigentlich mehr als sinnlos, jemanden zum Vergessen zu zwingen. Es ist so wie bei der hinreichend bekannten Vorgehensweise, jemanden zu bitten, nicht an etwas Besonderes und Ausgefallenes zu denken, einen gelben Pandabären zum Beispiel. Also &#60;em&#62;ja nicht an einen gelben Pandabären denken&#60;/em&#62;. Und schon spukt Euch ein derartiges Wesen im Kopf herum. Ruhm ist eine große Hüpfburg, die wir alle durch Einblasen der Namen von Berühmtheiten zu ihrer gegenwärtigen Größe aufgeblasen haben. Allein durch die Erwähnung von Adam Sandler hab ich seinen Ruhm um einen Kubikmillimeter anwachsen lassen. Schrumpfen wird er erst wieder im Laufe der Zeit, sofern sein Name niemals genannt wird. Angesichts seiner in den letzten fünf Jahren entstandenen Ansammlung an grauenhaft gefühlsdusseligen Filmen (ausgenommen dem wunderbaren Punch Drunk Love) kann ich mich nicht des Gefühls erwehren, dass das gar keine so schlechte Idee wäre, aber dieses Argument mal ganz beiseite.&#60;br /&#62;
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Denn Ruhm und Reputation sind nicht dasselbe. Ruhm kann Reputation überflügeln, jedoch nicht umgekehrt. So erfreut sich Kipling seit seinem Tod zwar großer Berühmtheit, sein Ansehen alteriert allerdings zwischen absoluten Tiefphasen gefolgt von einem Aufschwung auf fast das Niveau zu Lebzeiten. Ebenso, ganz willkürlich gewählt, die Präraphaeliten Oliver Wendell Holmes und Bobby Darin. W.B. Yeats ist heutzutage besser bekannt als Dornfold Yates, und daran wird sich wahrscheinlich auch bis zum Sankt-Nimmerleinstag nichts mehr ändern: vor zwei Generationen kamen noch auf jede Person, die von W.B. gehört hatte, hundert Leute, die Dornford kannten und lasen. Bin ich alleine in meiner Zugetanheit zu beiden?&#60;br /&#62;
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All dies bringt mich an diesen offensichtlichen Punkt. Es ist zwecklos, wenn alle auf dem abgedroschenen Cliché herumreiten, dass x, und y und z „nur um der Berühmtheit wegen berühmt sind“ – deren Ruhm existiert in unseren Köpfen und es ist daher &#60;em&#62;unsere &#60;/em&#62;Schuld, nicht deren, falls man überhaupt eine Schuldzuweisung treffen kann. Ich kann Jade Goody die Tatsache, dass ich ihren Namen kenne, nicht zum Vorwurf machen. Man mag ja vielen berühmten Leuten vorwerfen können, nach Ruhm zu streben, „ihn zu suchen, solang´ sie leben“, wie zuvor zitiert, aber während man mir vorwerfen könnten, mir von allen Leuten in Großbritannien zehn Pfund zuschicken lassen zu wollen, ist ein derartiges Ansinnen doch sinnlos, sofern nicht andere dumm genug sind, darauf einzugehen. Unsere &#60;em&#62;Neugierde&#60;/em&#62;, Bewunderung, Vergötterung, Missgunst, Wut, Abneigung oder Besessenheit sind es, die berühmte Leute zur Berühmtheit privilegieren, und einzig durch Vergessen können wir ihnen diese wieder nehmen. Und das ist nicht leicht. Es ist gleichermaßen zwecklos, zu sagen: „Ich kann nichts dafür, dass Abi Titmus berühmt ist... andere Leute haben ihr dazu verholfen“ – alleine durch das Aussprechen dieses Satzes breitet sich die Infektion aus, wird das Berühmtheits-Mem übertragen. Es stimmt, dass Medieneinrichtungen, Printmedien, Fernsehen und auch das Internet eine Übermittlungsfunktion innehaben, allerdings entspringt die den Ruhm über diese Kanäle weiterleitende Energie eher auf Seiten des Empfängers als des Senders, quasi mehr ein Ansaugen als ein Anströmen.&#60;br /&#62;
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*(&#60;em&#62;Translator´s note&#60;/em&#62;: The above translation is a fairly literal translation I found on the internet, however there is an alternative translation from a book available in the shops: &#60;br /&#62;
Mag Ruhm, dem alle nachjagen im Leben,&#60;br /&#62;
Erhöhn uns, wenn wir fallen tief ins Grab.... &#60;br /&#62;
**(&#60;em&#62;Translator´s note&#60;/em&#62;: aka: Liebes Leid und Lust)&#60;br /&#62;
***(&#60;em&#62;Translator´s note&#60;/em&#62;: In published German translations, Don Adriano de Armado is listed merely as “ein Spanier” (”A Spaniard”), but I´ve decided to deviate from this, in my opinion, depleted rendition)&#60;br /&#62;
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Phew, what a challenge...  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_biggrin.gif&#38;quot; title=&#38;quot;:D&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  &#60;br /&#62;
*wanders off to make herself an extra large mug of cocoa*</description>
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			<title>Maren on "Translating Fry"</title>
			<link>http://www.stephenfry.com/forum/topic/translating-fry#post-52013</link>
			<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 18:11:15 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Maren</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">52013@http://www.stephenfry.com/forum/</guid>
			<description>oh, that would be a privilege, Soupy, Gerti - but my english is quite terrible and often I must really make an effort to find words ... (and no, I'm not fishing for &#60;br /&#62;
compliments  &#38;lt;img src=&#38;quot;http://www.stephenfry.com/bb-content/plugins//bb-smilies/default/icon_wink.gif&#38;quot; title=&#38;quot;;-)&#38;quot; class=&#38;quot;bb_smilies&#38;quot; /&#38;gt;  ).  So I would be rather a plague than a help. &#60;br /&#62;
&#60;br /&#62;
Perhaps I can try a little bit in the background</description>
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